Basil in Indien 2007/2008

Bachelorarbeit am Indian Institute of Technology (IIT) Madras, Chennai, Tamil Nadu, Indien
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05.02.2008, Mumbai
Am Vortag hatten Simon und ich, direkt im Anschluss an meine Abschlusspräsentation im Department of Mathematics, Flüge nach Mumbai (ehemals Bombay) mit Sahara Airlines gebucht. Mumbai ist die Haupstadt von Maharashtra und mit 13,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Welt (laut Wikipedia). Am dortigen Flughafen wollten uns Rikschafahrer ins Zentrum bringen, allerdings wussten wir, dass Diesen der Zugang zum Zentrum nicht gestattet ist und sie uns deshalb irgendwo abgesetzt hätten, zu Preisen, als hätten sie uns im Zentrum abgesetzt. Wir nahmen also für ein vierzigstel des Preises den Bus nach Colaba, sahen unterwegs Züge fahren, die wohl so voll waren, dass Menschen aussen an den Türen hingen. Ursprünglich zog die Stadt sich über sieben Inseln, die mittlerweile durch Landgewinnungsmassnahmen mehr und mehr verbunden sind. Wir wohnten in Colaba nahe dem Gateway of India, das die Stelle markiert, an der die letzten auf indischem Boden verbleibenden englischen Truppen am 28. Februar 1948 Indien für immer verliessen.

Im gleichen Stadtteil befindet sich der historiche Bahnhof Chhatrapati Shivaji Terminus (bzw. Victoria Terminus) im Stil der viktorianischen Neogotik, UNESCO Weltkulturerbe seit 2004.


Wir besuchten einen Markt, den man als Ausländer angeblich, so der Mann am Eingang, nicht ohne Führer betreten dürfte, er wolle kein Geld haben, wir sollen ihm vertrauen, er sei ein ehrlicher Mensch. Wir suchten nach Gewürzen, er war sehr gesprächig und erklärte uns alles Mögliche. Die Gewürzpreise waren astronomisch, also beispielsweise 700 Rupien für 100 Gramm statt etwa 30 Rupien, wie ich es aus Chennai kannte. Wir lehnten ab, besuchten weitere Gewürzläden. Während die Preise von Laden zu Laden immer weiter fielen, wurde unser Führer immer schweigsamer. Schliesslich, nach erfolgreichem Kauf, gingen wir zurück zum Eingang, verabschiedeten uns vom wenig begeisterten Führer und hängten ihn ab um alleine und in Ruhe durch den Markt zu streifen, vorbei an Ananasbergen, Katzen und Geflügel in Käfigen.


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