Basil in Indien 2007/2008

Bachelorarbeit am Indian Institute of Technology (IIT) Madras, Chennai, Tamil Nadu, Indien
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Marina Beach
Heute morgen musste ich feststellen, dass meine Freunde die Affen den Lenker meines Fahrrads anscheinend mit Exkrementen eingerieben hatten, sehr aufmerksam von ihnen. Ich sollte nicht mehr so nahe am Gebäude parken.

Den halben Tag habe ich mit lesen und Probieren von Süssigkeiten verbracht. Später am Tag, als es etwas kühler war, lieh ich mir den Assistenten des Professors, Herrn Suthakar, aus, um ein wenig von der Stadt zu sehen. Marina Beach war unser Ziel, welches ich ohne ihn auf gleiche Weise nie erreicht hätte. Alleine die Überquerung der Strasse vor dem Eingangstor des IIT war schon eine Herausforderung, aber Herr S. nahm mich an die Hand und wir rannten im richtigen Moment durch das Gewühl aus Lastwagen, Motorrädern, Rikschas, Bussen und sonstigen Fahrzeugen. Im Bus ritzte ich mir natürlich an einem abgesägten Halterohr schon beim Hinsetzen einen Finger auf, weshalb ich nach dem Aussteigen ein Erdbeermilchshake mit Erdbeereis getrunken habe, schliesslich bekämpft man Bakterien am Besten mit Bakterien und, um sicher zu gehen, habe ich später an einer Saftecke eine Fruchtsaft aus verschiedenen Früchten getrunken, den Herr S. ausgegeben hatte.

Bemerkenswert ist die Fähigkeit des Busfahres, in diesem Verkehr ein Handy benutzen zu können. Eine Motorradrikscha, die Strassen sind voll davon.

Hier beginnt der Strand, sicher mehr als hundert Meter sind es bis zum Wasser, der Strand erstreckt sich in dieser Form über sechs Kilometer, eine Promenade im Stil sizilianischer Vorbilder. Kleine Buden mit Wurfbuden, Obst, Süssigkeiten, Schmuck und sonstigem Kleinkram, bilden ein System mehrreihiger Wege.

Man kann sich mit berühmten Filmschauspielern zusammen photographieren lassen. Sehr bedeutend ist MGR (Marudur Gopalamenon Ramachandran), der mit Sonnenbrille und Mütze. Er wurde als Filmschauspieler sehr berühmt und ging dann in die Politik. Mein Reiseführer (Indien Der Süden, Travel Handbücher) bietet eine krasse Anekdote: "Als er im Oktober 1984 einen Schlaganfall erlitt, schnitten sich 22 Menschen zum Opfer Gliedmaßen, Zehen oder Finger, ab, um für seine Genesung zu beten, während über hundert versuchten, sich selbst zu verbrennen.". Auf dem zweiten Bild seine Gedenkstätte.

Hier wird in Tonkrügen kühlendes Wasser verkauft, aus Sand ist eine Bar gebaut.

Es sieht aus wie Bambus, ist aber wohl Zuckerrohr, der zur Saftgewinnung hier mehrfach von einer Maschine bearbeitet wird.

In einem Tempel finden zurzeit Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Festtagen statt, die, wie schon erwähnt, Samstag enden. Viele betende Menschen, es gibt Musik, reiche Dekoration und Obst als Opfergaben.

Alle Photos des Tages hier.

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